Zeitschriftenrichtlinien und Publikationsprozess

Konzept

Die Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht ist ein wissenschaftliches Organ. Ihr Zweck ist die weitestmögliche Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse in Bezug auf die ganze Breite des  interkulturellen  Zweit- und Fremdsprachenunterrichts. Ihr Ziel ist es, durch ein reichhaltiges und hochwertiges Angebot die wissenschaftliche Diskussion zu fördern und zu intensivieren.

Die ZiF erscheint verlagsunabhängig, akzeptiert keine Werbung und ist trotzdem allen Interessierten kostenfrei zugänglich. Alle redaktionelle und technische Arbeit wird ehrenamtlich vom Herausgeberteam der Redaktion und einem kleinen Team von MitarbeiterInnen durchgeführt. Alle finanziellen Aufwendungen für die technische Umsetzung der Zeitschrift tragen  das Fachgebiet Sprachwissenschaft – Mehrsprachigkeit und die Universitäts- und Landesbibliothek an der Technischen Universität Darmstadt.

In den 20 Jahren ihres Bestehens hat die ZIF über 400 Aufsätze und etwa 300 Rezensionen wissenschaftlicher Abhandlungen und Lehrwerke veröffentlicht. Beiträge kamen aus mehr als 20 Ländern von Australien über Deutschland bis in die USA.

Die Zeitschrift gab über einige Jahre hinweg jungen WissenschaftlerInnen die Möglichkeit, ihre Arbeiten in einer sogenannten Vorveröffentlichung vorzustellen und etwaige Kommentare und Kritik der LeserInnen einzuarbeiten. Mangels Nachfrage wurde diese Diskussionsmöglichkeit lange nicht genutzt. Das Herausgeberteam und die Schriftleitung laden aber weiterhin dazu ein. Mehr Informationen finden Sie unter der Rubrik Nachwuchsforum.

Unter dem Titel Projekte und Ankündigungen können Einzelpersonen und Institutionen laufende Forschungsprojekte ankündigen und vorstellen.

Die ZIF wird in den Language and Language Behavior Abstracts (LLBA) in der ProQuest Datenbank, in EBSCOhost Humanities International Complete und in ERIH PLUS (European Reference Index for the Humanities and the Social Sciences) indexiert. Der Zugriff dazu ist nur über Subskription einer teilnehmenden Institution möglich.

Wir freuen uns über Kommentare, Hinweise, Verbesserungsvorschläge und über innovative Forschungsbeiträge, die die ZIF weiter entwickeln.

Britta HufeisenNicole Marx, Lina Pilypaityte, Manfred Prokop und Jörg Roche

 

Peer-Review-Vorgang

Die ZIF ist eine begutachtete Fachzeitschrift. Alle Manuskriptangebote werden in zwei Schritten beurteilt: Nach einer internen Beurteilung durch die Schriftleitung und das Herausgeberteam erfolgt eine externe Begutachtung. Die Manuskripte werden dazu in anonymisierter Form von einem Team von wenigstens zwei Fachleuten auf dem betreffenden Gebiet beurteilt. Die Begutachtung erfolgt doppelt-blind: VerfasserInnen und Gutachterteam bleiben anonym. Etwaige identifizierende Passagen oder Hinweise werden von der Redaktion vor dem Aussenden des Manuskripts anonymisiert.

Die Begutachtungen erfolgen gemäßg der Leitlinien zur Begutachtung der Beiträge für die ZIF.

 

 

Open-Access-Richtlinie

Diese Zeitschrift bietet freien Zugang (Open Access) zu ihren Inhalten, entsprechend der Grundannahme, dass die freie öffentliche Verfügbarkeit von Forschung einem weltweiten Wissensaustausch zugute kommt. Die Artikel dieser Zeitschrift stehen unter einer CC BY-ND 3.0 Lizenz. Näheres erfahren Sie hier.

Wie bei allem gedruckten Material sollte auch bei diesem elektronischen Medium beim Zitieren oder Hinweisen darauf geachtet werden, daß Meinungen, Darlegungen und Argumentationsketten angemessen wiedergegeben werden.

 

Archivierung

Diese Zeitschrift verwendet das LOCKSS-System, um mit Hilfe der teilnehmenden Bibliotheken ein dezentralen Achivierungssystem zu schaffen, bei dem diese Bibliotheken die Zeitschrift zu Aufbewahrungs- und Wiederherstellungszwecken permanent archivieren. Mehr...

 

Zum Titel der ZIF

Wie Sie, verehrte Kollegin, verehrter Kollege, vielleicht gemerkt haben, haben wir im Zuge der Umstellung den Untertitel Didaktik und Methodik im Bereich Deutsch als Fremdsprache gestrichen. Wir vollziehen damit eine Weiterentwicklung der Zeitschrift nach, die bereits seit mehreren Ausgaben stattgefunden hat, nämlich dass nicht nur Deutsch als Fremd-/Zweitsprache Gegenstand der Debatten ist, sondern auch viele andere Fremdsprachen. Daher laden wir Beiträge auch zu anderen Sprachen als DaF ein.

Der Haupttitel Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht bleibt zunächst unverändert, nicht nur weil er eng an die ISSN gebunden ist, sondern weil wir glauben, dass er für die Wiedererkennbarkeit der Zeitschrift relevant ist. Gleichwohl sind wir uns sehr bewusst, dass das Konzept der Interkulturalität in den letzten fast 20 Jahren, seit der Gründung der Zeitschrift, sich stetig und stark weiterentwickelt und verändert hat und dass es dazu auch neue benachbarte Konzepte gibt. Die Nennung des Konzepts im Titel unserer Zeitschrift schränkt die Auswahl der Beiträge in keiner Weise ein.

 

Geschichte der ZIF

Die Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht(ZIF) wurde im Frühjahr 1996 von Britta Hufeisen und Manfred Prokop (damals beide an der University of Alberta, Edmonton, Alberta, Kanada) gegründet und war damit die erste deutschsprachige elektronische Zeitschrift auf dem Gebiet des Fremdsprachenunterrichts. Fast zehn Jahre lang erschienen drei Ausgaben pro Jahr auf dem Server der University of Alberta, seit 2008 zwei (April und Oktober).

2002 ging die technische Betreuung an das Sprachenzentrum der Technischen Universität Darmstadt. Mit der Ausgabe 1/2015 wechselt die ZIF abermals den Server und wird künftig von der ULB der Technischen Universität Darmstadt unter neuer Adresse geführt.

2008  ergänzte Jörg Roche (München), der von Beginn an im Wissenschaftlichen Beirat der ZIF mitgearbeitet hatte, als drittes Mitglied das Herausgeberteam. Die Schriftleitung der ZIF liegt seit 2012 bei Lina Pilypaityte (Koblenz). Claus Altmayer (Leipzig) hat der Rubrik Rezensionen ihre jetzige Form verliehen und sie 1998 bis 2011 betreut. 2012 hat Nicole Marx (Bremen) diese Aufgabe übernommen.

 

MitarbeiterInnen der ZIF

Herausgeber

Britta Hufeisen

 

Jörg Roche

 

Manfred Prokop (bis 2016)

Rezensionen

Nicole Marx

Tagungskalender

Britta Friedmann (TU Darmstadt)

GutachterInnen

Sandra Ballweg (TU Darmstadt)
Sabine Bartsch (TU Darmstadt)
Rupprecht S. Baur (Universität Duisburg-Essen)
Oliver Bayerlein (Nanzan University, Nagoya, Japan)
Gabriele Blell (Universität Hannover)
Klaus-Börge Boeckmann (Universität Wien)
Antje Carlson (Alaska Pacific University, Anchorage)
Chiara Cerri (Philipps-Universität Marburg)
Sabine Doff (Universität Bremen)
Swantje Ehlers (Justus-Liebig-Universität Gießen)
Franz Eppert (Fredericton, New Brunswick)
Astrid Ertelth-Vieth (Humboldt Universität Berlin)
Anke Finger (University of Connecticut, Storrs)
Britta Friedmann (TU Darmstadt)
Natalia Gorbel (Karelische Staatliche Pädagogische Universität,
Petrosawodsk, Hauptstadt der Republik Karelien, Russische Föderation)
Michael Hager (University of Toronto)
Trude Heift (Simon Fraser University, Vancouver)
Matthias Jung (IIK-Düsseldorf)
Renate Kärchner-Ober (Universität Duisburg-Essen)
Barbara Klema (Universität Hokkaido)
Johanna Klippel (TU Darmstadt)
Annelie Knapp (Universität Siegen)
Gabriele Kniffka (PH Freiburg)
Michael Koenig (Universität Kassel)
Frank Königs (Philipps-Universität Marburg)
Claudia Kost (University of Alberta, Edmonton)
Leo Kretzenbacher (University of Melbourne)
Michael Langner (Universität Freiburg/Université de Fribourg)
Christopher Lorey (University of New Brunswick, Fredericton)
Madeline Lutjeharms (Vrije Universiteit Brussel)
Hélène Martinez (Justus-Liebig-Universität Gießen)
Nicole Marx (Universität Bremen)
Elisabetta Mazza (Universität Como)
Chris Merkelbach (TU Darmstadt)
Annegret Middeke (Georg-August-Universität Göttingen)
Bettina Missler (Wuppertal)
Imke Mohr (GI München)
Johannes Müller-Lancé (Universität Mannheim)
Mary O'Brien (University of Calgary)
Ines Paland (LMU München)
Cornelia Personne (TU Darmstadt)
Lina Pilypaityte (Universität Koblenz-Landau)
Regina Richter (Universität Bayreuth)
Rüdiger Riechert (IIK Düsseldorf)
Caroline Rieger (University of British Columbia, Vancouver)
Claudia Riemer (Universität Bielefeld)
Jörg Roche (Ludwig-Maximilians-Universität München)
Martina Rost-Roth (Universität Augsburg)
Joachim Schlabach (Wirtschaftsuniversität Turku)
Stephan Schlickau (Universität Hildesheim)
Christoph Schröder (Universität Potsdam)
Ulrike Schröder (Universidade Federal de Minas Gerais, Belo Horizonte)
Susanna Slivensky (ECML Graz)
Magdalena Stroinska (McMaster University, Hamilton, Ontario)
Ferran Suner (Ludwig-Maximilians-Universität München)
Jörg Wormer (Ludwig-Maximilians-Universität München)

Schriftleitung

Lina Pilypaitytė

 

Bisherige Themenausgaben

Unter den Themenschwerpunkten der Themenhefte der letzten Jahre befanden sich die folgenden:

  • Übersetzen, Interkulturelle Kommunikation, Spracherwerb und Sprachvermittlung - das Leben mit mehreren Sprachen
  • Die wissenschaftliche Seite der Landeskunde
  • Die Neuen Medien im Fremdsprachenunterricht
  • Deutsch als Fremdsprache in der Türkei
  • Landeskunde in der Praxis: Erfahrungen und Visionen
  • Sprachlernberatung
  • Interkulturalität und Fremdsprachenunterricht - Kritische Anmerkungen und neue Perspektiven
  • L3-Fremdsprachenunterricht an japanischen Hochschulen
  • Phonetik in Deutsch als Fremdsprache: Theorie und Praxis
  • Deutsch als Fremdsprache in der Türkei
  • Kognitionswissenschaften und Fremdsprachenunterricht
  • Schreiben in elektronischen Umgebungen
  • Taiwanische Beiträge zur Fremdsprachenlehr- und -lernforschung
  • Deutsch als Zweitsprache
  • Der Faktor Alter beim Spracherwerb
  • Empirische Forschung zum kulturellen Lernen im DaF/DaZ-Kontext
  • Inter-Kulturen der Metropole
  • Empirische Methoden und Ergebnisse in der Fremdsprachenforschung Film im Fremd- und Zweitsprachenunterricht
  • Bild im Fremd- und Zweitsprachenunterricht
  • Kognition in Spracherwerb und Sprachvermittlung
  • Integriertes Lernen von (Fremd-)Sprachen und (Sach-)Fachinhalten - Content and Language Integrated Learning
  • Mehrsprachigkeit und Mehrkulturalität
  • Aktuelle Entwicklungen in der Messung von Sprachkompetenzen.

 

Nachwuchsforum

Die ZIF lädt den wissenschaftlichen Nachwuchs ein, Forschungsbeiträge (z.B. aus Dissertationen und Projekten) einzureichen, die ggf. noch der Beratung für ein geeignetes Veröffentlichungsformat oder bestimmter Argumentationsstrategien bedürfen. Schließlich lassen sich die genannten Forschungsbeiträge kaum 1:1 in Zeitschriftenbeiträge umwandeln. Für die Beratung vermittelt die ZIF ausgewiesene ExpertInnen aus ihrem Mentorenteam. Interessierte wenden sich bitte mit einer entsprechenden formlosen Anfrage an die Schriftleitung.