Potenzial audiovisueller Texte für das Fremdsprachenlernen - eine vergleichende quantitative Untersuchung mit koreanischen Germanistikstudierenden zu Verstehensleistungen bei auditiver und audiovisueller Textrezeption

Anja Scherpinski

Abstract


Die gezieltere Ausbildung des Hör - Sehverstehens gewinnt in der Fremdsprachendidaktik zunehmend an Bedeutung. Es wird argumentiert, dass die audiovisuelle Rezeption von Texten wie Videoclips und Filmen im Vergleich zur bloßen auditiven Rezeption von Hörtext en einem natürlichen Verstehen eher entspricht und aus kognitionspsychologischer Sicht auch für das Fremdsprachenlernen Potenziale bereithält. Zum konkreten Umgang mit Filmmaterial im Unterrichtskontext ist bereits eine Fülle an Publikationen erschienen, d och mangelt es bisher noch an empirischen Belegen, die die beiden Konstrukte Hörverstehen und Hör - Sehverstehen eingehender vergleichen. In der vorliegenden Arbeit werden die Ergebnisse einer quantitativen Untersuchung (N = 143) zum Hör - Sehverstehen vorgest ellt, die die Autorin an der Hankuk Fremdsprachenuniversität in Seoul/Südkorea mit Deutschlernern auf dem Mittelstufenniveau durchführte. Die Studie ist von folgenden Fragestellungen motiviert: Inwiefern unte r- scheiden sich Verstehensleistungen bei der audi ovisuellen Rezeption eines Textes (N 1 = 81) von der auditiven Rezeption (N 2 = 62) desselben Textes? Wie lassen sich ermittelte Unterschiede in den Testleistungen begründen? Worin liegen Potenzfelder von audiovisuellen Texten gegenüber reinen Hörtexten für das Fremdsprachenlernen?


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