Schülereinstellungen zum Französischen als Schulfremdsprache: Erste empi-rische Befunde einer Fragebogenstudie

Theresa Venus

Abstract


Die Beschäftigung mit sogenannten individuellen Lernerfaktoren oder individuellen Lernervariablen stellt ein bedeutsames Feld der Fremdsprachenforschung dar. Der vorliegende Beitrag fokussiert den Faktor „Einstellung“ als individuelle Lernervariable im Kontext des Französischunterrichts. Zunächst soll das Konzept „Einstellung“ aus der Perspektive der Sozialpsychologie, Soziolinguistik und insbesondere der Fremdsprachendidaktik theoretisch beleuchtet werden. Im Anschluss daran steht eine Fragebogenstudie im Vordergrund, die mit Französischlernenden des dritten und vierten Lernjahrs des Gymnasiums und der Realschule durchgeführt wurde. Die Studie beabsichtigt, quantitativ belastbare Ergebnisse zu den Schülereinstellungen im deutschen Kontext des Französischen als Schulfremdsprache vorzulegen. Dem Forschungsprojekt liegen drei Fragen zugrunde:

Es geht erstens um die Beschreibung der Schülereinstellungen, zweitens um die Untersuchung von Zusammenhängen dieser Einstellungen mit dem Lernerfolg sowie drittens um Unterschiede, die sich zwischen einzelnen Schülergruppen, z.B. was die Sprachenfolge betrifft, manifestieren. Im Rahmen dieses Beitrags werden die Forschungsfragen konkretisiert und das methodische Vorgehen dargelegt, bevor abschließend erste Ergebnisse präsentiert werden, die sich auf die Beschreibung der Schülereinstellungen konzentrieren.


Schlagworte


Schülereinstellungen, individuelle Lernerfaktoren, Französisch

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