Probleme geflüchteter Jugendlicher in Intensivklassen an beruflichen Schulen: Eine interkulturelle Bestandsaufnahme aus Sicht der teilnehmenden Jugendlichen

Julia Kadur

Abstract


Der Bedarf an Beschulungsmaßnahmen für geflüchtete Jugendliche ist seit 2015 enorm gestiegen. Dafür wurden unter anderem InteA-Klassen an beruflichen Schulen gegründet. Da das Programm erst seit dem Schuljahr 2015/2016 existiert, konnten bisher nur wenige empirische Daten dazu gesammelt werden. Die vorliegende Untersuchung beschäftigt sich mit Problemen, die in diesem Programm aus Sicht der Schülerinnen und Schüler auftreten. Dafür wurden 12 Interviews mit Schülerinnen und Schülern aus Intensivklassen an beruflichen Schulen (im weiteren Text InteA-Klassen genannt) geführt und qualitativ ausgewertet. Die Schülerinnen und Schüler wurden unter anderem zu den Punkten Lehrkräfte, Erstsprachgebrauch, Unterrichtsfächer und Mitschüler befragt. Durch die Analyse der erhobenen Daten lässt sich festhalten, dass von mehreren Schülerinnen und Schülern dieselben Kritikpunkte an verschiedenen Bereichen des InteA-Programms geäußert werden.

The need for taking measures to ensure education for adolescent refugees has increased enormously since 2015. To meet this need, so-called InteA-classes have been offered at vocational schools. In that this program has only existed since the 2015/2016 school year, there is only little empirical data available. The study presented here deals with problems with the program as seen by the pupils themselves. For this purpose, twelve interviews with refugees visiting InteA-classes were conducted and qualitatively evaluated. The pupils were asked about their experiences with teachers, their use of first language, their subjects and their classmates. The analysis of the data shows that refugees encounter the same problems in various areas of the InteA- program.


Schlagworte


InteA-Klasse; Geflüchtete; Interkulturalität; Transparenz; InteA-class; refugees; intercultural; transparency

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