Die Familie der deutschen Bewegungskonstruktionen: theoretische und didaktische Perspektiven

Sabine De Knop

Abstract


Die Studie beschreibt die Familie der deutschen Konstruktionen für den Ausdruck einer Bewegung auf ein Ziel hin. Die Konstruktionen sind gekennzeichnet durch eine Salienz der Bewegungsart, eine Präferenz für Satelliten für den Ausdruck eines Bewegungspfads und eine Unterscheidung zwischen etablierter und noch nicht etablierter Bewegung mit der morpho-syntaktischen Kasusmarkierung. In einer didaktischen Perspektive kann die Idee einer Konstruktionsfamilie genutzt werden, um ein umfassendes und effizienteres Erlernen der fremden Strukturen zu fördern. Dabei sind didaktische Strategien, die auf ‚embodied cognition‘ und ‚Scaffolding‘ beruhen, besonders hilfreich.

The study describes the family of German constructions for the expression of motion towards a goal. The constructions are characterized by a salience of the manner of motion, a preference for satellites for the expression of the motion path, and a distinction between established and not yet established motion with the morpho-syntactic case marking. In a pedagogical perspective the idea of a construction family can be exploited to foster a comprehensive and more efficient learning of the foreign structures. Pedagogical strategies based on 'embodied cognition' and 'scaffolding' are particularly efficient.


Schlagworte


Konstruktionsfamilie; Bewegungskonstruktionen; embodied cognition; scaffolding; Kasusmarkierung

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