Fremdsprachliches Handeln im Kontext raumtheoretischer Determinanten am Beispiel Street Art

Henriette Dausend

Abstract


Eine Diskussion um die Bedeutung von Raum für das Erlernen einer fremden Sprache ist zwischen den Polen raumtheoretischer Konstrukte und menschlichen Wahrnehmens und Erlebens zu verorten. Um die eigene Existenz zu erfahren und zu beschreiben, kann die Sprache helfen, Erlebtes zu verbalisieren und sich mit anderen auszutauschen. Sprache wird somit zum Vehikel, welche das Erlebte transportiert und Bedeutungen aushandeln lässt – immer in Abhängigkeit von bestimmten räumlichen und zeitlichen Bezügen. Dieser Artikel greift diese Argumentation auf, indem am Beispiel Street Art als einem Phänomen von ‚Sprache im Raum‘ der benannte Zusammenhang zwischen sprachlichen Handlungen und räumlichen Strukturen dargestellt wird. Es soll aufgezeigt werden, wie die Rezeption von Street Art erzeugten sprachlichen Räumen für diskursive Bedeutungsaushandlungen im Fremdsprachenunterricht genutzt werden kann und Fragen für weitergehende Forschung im skizzierten Spannungsfeld generiert werden.

Space is a significant category for explaining human life. Spatial matters influence how individuals participate in human society. As language is an important factor for human discourse, one has to identify how space, action and language influence each other. This article focuses on the relation between space and human discourse. It furthermore argues that language learning can benefit from a spatial view on discourse. It introduces street art as a discursive element of society that depends on spatial aspects and illustrates how foreign language learners can benefit from discussing street art in class.


Schlagworte


Raum, Raumkonstruktionen, Fremdsprachenunterricht, Street Art, Diskurs; space, foreign language teaching, street art, discourse

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